Ich hab bei Knut ein Stöckchen gefunden und da ich gestern Nachmittag mal richtig Lust auf ein Stöckchen hatte, hab ich mir das mal gemoppst. 
Die Fragen passen momentan ganz gut, da in unserer Familie auch schon auf das Thema bloggen zu sprechen kam und so kann ich mal meinen Senf dazu geben.
Seit wann bloggst du und warum hast du damit begonnen?
Ich blogge auf BlogSchaefchen seit März 2008, also seit fast 2 Jahren.
Allerdings hatte ich vorher schon einen Hausbaublog, welcher damals über Google bzw. Blogspot lief. Ich hatte damals nur Bilder und Geschichten rund ums Hausbauen gepostet. Ich glaub Oktober oder Dezember 2007 hatte ich damit angefangen…
Da ich mich aber schnell für html und letztendlich für CSS interessierte hab ich mich für Wordpress entschieden und meine BlogSchaefchen-Domain gekauft.
Den Baublog hatte ich noch nebenher laufen, aber als wir im Sommer 2008 ins Haus einzogen, hab ich den Hausbaublog stillgelegt und den “Rest” dann mit hier gebloggt.
Hat sich dein Blog im Laufe der Zeit durch äußere Einflüsse (Suchmaschinenanfragen, Kommentare, …) in eine andere Richtung entwickelt? Im Klartext: Passt du dich deinen Lesern an oder schreibst du nach wie vor das, worauf du Lust hast?
Ich glaub beides! Einerseits schreibe ich doch meistens, was mir gerade in den Kopf kommt und ich glaube, deswegen besuchen mich ja meine Leser. Andererseits, denke ich, kann ich mittlerweile auch ein wenig einschätzen, was ihr lesen wollt und was nicht. Aber das hält mich trotzdem nicht davon ab, das zu schreiben was ich will.
Aber man lernt mit seinem Blog! Das ist so! Ich hab selber gemerkt, dass ich ganz anders schreibe als früher… Irgendwie “erwachsener”…
Solltest du nur für dich bloggen, warum wählst du dann das Internet als Medium und kein “normales” Tagebuch? Wäre das nicht besser geeignet?
Ich finds supi, dass man einen Blog immernoch mit einem Tagebuch vergleicht. In eine Tagebuch würde ich was ganz Anderes schreiben als in einen Blog! 
Ich blogge unter Anderem, weil ich mich hier auskotzen kann.
Nein im Ernst! Hier kann ich, wenn es mir schlecht geht schreiben und es ist immer jemand da, der einen wieder Mut macht oder mitfühlt. Auch wenn ich einfach etwas zeigen / berichten will, dann ist immer jemand da, den der Kram interessiert, sei er in anderen Augen auch noch so belanglos. Es ist einfach nur genial! Darum liebe ich das Bloggen auch so! 
Ausserdem ein Blogger bloggt nie nur für sich selbst. Wer das erzählt, der lügt!
Was tust du, um deine Leser langfristig bei der Stange zu halten? Hast du schon einmal Gewinnspiele ausgelobt? Falls ja, wie hast du diese finanziert?
Nee sowas hab ich noch nicht gemacht. Ganz ehrlich? Ich will meine Leser nicht “langfristig bei der Stange halten”. Wer hier mitlesen will, der ist hier herzlich willkommen und wer nicht will, der brauch hier auch nicht lesen.
Ich hab schonmal Coupons verschenkt oder sowas, aber das mit “bei der Stange” halten nix zu tun. Das mach ich nur, weil ich ne Nette bin.
Welche Tipps kannst du Blogneulingen ans Herz legen, um langfristig gelesen zu werden? Was ist in deinen Augen für einen Blog eher nachteilig?
Tipps? Oh das ist schwer! Ich würde sagen, man soll einfach so sein wie man ist und sich nicht verstellen. Das ist das Wichtigste! Ein genaues Geheimrezept “Wie werde ich ein guter Blogger” gibt es nicht – meiner Meinung nach!
Ansonsten viel in anderen Blogs kommentieren. So macht man eher auf sich aufmerksam.
In meinen Augen gibt es nichts, was für einen Blog nachteilig wäre!
Jeder Blog ist ein Spiegel von sich selbst, da kann es nix Nachteiliges geben. Ausserdem muss man ja nicht jeden gefallen.
Sooooo, wer möchte denn dieses Stöckchen mal haben? Ich schmeiß mal weiter an: lilahi und Steffi