Eigentlich wollten wir ja nicht mehr hin, weil wir einfach nur müde waren. Aber gegen 8 Uhr sind wir dann doch nochmal “kurz” rüber. Unsere anderen Nachbarn waren schon früher dagewesen und entsprechend gut abgefüllt.
Leider sahen die das dann leider so, dass wir ja einiges nachzuholen hätten und da hatten wir auch schon jeder ein kleines Plastikschnapsgläschen vor uns stehen, wo eigentlich immer russischer Wodka drin war. Obwohl wir das Gläschen immer sofort geleert hatten.
Wir waren nicht mal 2 Stunden da, aber ich kann echt nicht mehr sagen wie oft wir angestoßen haben und wie oft ich das Gläschen geleert habe.
Unser erster Nach-Hause-Flucht–Versuch ging schief, denn ich wurde vom Gastgeber draußen gefunden und wieder ins Haus gezerrt.
Nach dem nächsten Wodka hab ich mir dann die Haustürschlüssel geschnappt und bin einfach nach Hause gegangen. Sonst wären es bestimmt nochmehr Gläschen voller Wodka gewesen.
Es war allerdings superwitzig mal die Nachbarn ganz anders und total locker zu erleben. Mal sehen, wer sich noch an was erinnern kann. Obwohl ich echt voll war, kann ich mich an fast alles erinnern.
Das war ein kurzes, aber echt lustiges Fest.
Heute morgen gehts mir auch echt gut. Laut meinem Mann ist es auch die Eigenschaft vom russischen Wodka, dass er nicht in den Kopf geht.
Achja und was ich gestern noch leckeres gegessen habe: Pfannkuchen mit Hack drin. Kannte ich noch nicht, aber ist superlecker! Das Rezept muss ich mir echt mal geben lassen.
3 Kommentare zu “Russisches Richtfest”


Das ist die Welt einer kleinen, frechen Bloggerin. Sie liebt Bücher, Filme und amerikanische Serien. Sie verbringt ausserdem unheimlich viel Zeit mit Ihren Hunden (Zwergpinscher) und dem Geocaching.




















dann sei mal froh, dass du keinen kater hast
wobei mich dieses pfannkuchen – rezept auch interessieren würde =)
lg, und einen schönen sonntag noch!
Oh ja, russische Trinkfestigkeit… Ich bin auch immer wieder fasziniert davon, was die im Laufe kürzester Zeit so hinterkippen können und immer noch geradeaus laufen können :-)
Lt. meinen Kollegen (die öfter mal in den Regionen der ehemaligen Sowjetunion unterwegs sind) sollte man als nicht ganz so trinkfester Mitteleuropäer drauf achten, dass das Glas nie ganz leer wird – dann füllen die wohl auch nicht auf.
Ansonsten kann ich dir noch nen Lesetipp geben: “Meine Russischen Nachbarn” von Wladimir Kaminer. Bestimmt wird dir die eine oder andere Episode daraus bekannt vorkommen ;-)
@Simone:
Bin ich auch! Sollte ich es bekommen, dann mail ich es dir!
@Katrin:
Als nicht-trinkfest hat man da wirklich verloren…
Das Buch werde ich mir mal merken!