Leinenzwang?

Warum herrscht in unserer Umgebung eigentlich Leinenzwang, wenn wir dieEinzigen sind, die ihre Hunde angeleint haben? Ich hasse das! Heute morgen wieder… 3 Personen habe ich mit deren Hunde getroffen und alle hatten große Hunde und alle waren nicht angeleint. Meine drei Kleinen machen einen heiden Spektakel an der Leine, aber ich hab sie an der Leine. Aber nein, es ist ja auch zuviel verlangt seinen Hund festzuhalten, damit ich mit meiner Bande dran vorbei gehen kann. Es ist auch super lustig, dass der große Hund direkt auf meine Kleinen zu geht und ich nicht dran vorbei komme… Und dann werden meine Hunde auch noch angesprochen und laut gelacht, damit diese dann noch weiter ausrasten.

Und dann wundern sich die Leute auch noch, dass man ihnen nicht freudestrahlend einen guten Morgen wünscht.

Musste ich jetzt mal loswerden, weil mich das einfach nur ankotzt! So! ;)

vom 29. Mai 2010 | abgelegt in: Mein Leben und ich |

12 Kommentare zu “Leinenzwang?”

  1. Kerstinam 29 Mai 2010 um 10:33

    Was ist denn so schlimm daran, wenn du anderen Hunden begegnest? Sind deine Tiere so “böse”, dass sie nicht mit denen zu tun haben wollen? Oder bist du ängstlich, weil du nicht weißt, wie die anderen Hunde sind? Es ist nämlich nun mal so… So lange du immer wieder denkst “Oh Gott, andere Hunde – Hilfe!”, merken das deine Tiere und werden bekloppt ;) Wenn du sie rumschnüffeln lässt, ist alles ok ^^ Und an der Weise, wie der andere Hund sich auf dich zubewegt, erkennst du ja, ob er lieb ist :D Andernfalls musste du den Halter des anderen Hundes eben ansprechen. Es kann ja natürlich auch sein, dass die ihren Hund nicht gehalten und unter Kontrolle kriegen, anstatt ihn freiwillig rumlaufen zu lassen ^^ ^Und davon mal abgesehen. Leinenzwang ist der größte Scheiß, den man sich hätte ausdenken können. Arme Wuffis. Die wollen auch rumtoben ohne Leine und so. Aber da kannst du ja nichts für ;)

  2. Majaam 29 Mai 2010 um 11:16

    Hunde, die Spektakel machen, gehören auch irgendwie an die Leine.

    Mit Kimbar kann ich kaum an einen kleinen Hund vorbeimarschieren, ohne dass die austillen. Und wieso sollte ich deswegen meinen Hund anleinen? Der geht ja dran vorbei, ohne mit der Wimper zu zucken.

    Ich gebe gerne zu, dass ich unseren Hund selten an der Leine habe, nur in der Stadtmitte oder an dicht befahrenen Straßen… Aber Kimbar ist halt auch ein Hund, der sich kaum für andere Hunde interessiert – bellen tut sie überhaupt nicht. An den kleinen jaulenden Hundis läuft sie vorbei und ignoriert sie. Würde Kimbar so ein Spektakel machen, wäre sie auch angeleint, aber so sehe ich es einfach nicht ein.

    Und ja – ich gehöre auch zu denen, die grinsen, wenn sie sehen, wie die “kleinen Kläffer” sich aufplustern. Es ist nicht böse gemeint, ich finde eure Hunde wirklich süß, aber grinsen muss ich trotzdem…
    Und dann gibts noch die, die ihre kleinen Hunde direkt auf den Arm nehmen, wenn ich mit einem Labbi vorbeikomme…Also da kann ich dann wirklich nur müde lächeln und sagen: Die hat schon gefrühstückt.
    Ich finde das so dermaßen albern. Kein Wunder, dass die Hunde einen Heidenspektakel machen, wenn was größeres kommt, wenn sie von Herrchen beigebracht bekommen: Gefahr, böse, ich muss auf’n Arm.

    Abgesehen davon finde ich es nicht gut, andere Tiere dann extra zu provozieren. Und den Weg blockieren auch nicht.
    Da bin ich also ganz bei dir.

  3. Steffiam 29 Mai 2010 um 13:11

    @Kerstin:
    Das mit dem Austoben ist ja nicht wirklich das Problem. Aber dann sollte man seinen Hund schon zu sich holen, wenn ein anderer Hund kommt. Man weiß NIE wie der andere Hund reagiert und da ist es egal, ob der andere Hund groß oder klein ist.

    @Maja:
    Du hast ja schon recht mit dem was du schreibst, aber ich kann wiederum die Leute nicht verstehen, die sich über “kleine Kläffer” amüsieren. (Nichts gegen dich! ;) ) Ich kenne auch “große Kläffer” zur Genüge…

  4. Majaam 29 Mai 2010 um 16:36

    *lach
    Aber es ist auch einfach zu witzig, wenn so ein kleines Hundchen nen fetten Wolfshund (überspitzt gesagt) anfletscht ;-)
    Bei mir ist’s wirklich andersrum, ich kenne überhaupt keine großen Kläffer, wobei Kimbar da schon extrem ist, sie bellt nur ganz selten – auch nur megaselten, wenn es hier schellt. Darüber bin ich echt froh. Der Hund meiner Eltern (Mittelklasse) schlägt ständig an, wenn es schellt, wenn Leute vorbeilaufen (im Garten) – gruselig. Das wär für mich schon n Grund, keinen Hund haben zu wollen (wenn die alle so wären)
    Aber ich hab’s echt noch nie erlebt (in den 4 Jahren mit Kimbar), dass ein großer Hund sie angebellt hat, das waren immer nur die kleinen (*g* die noch kleiner sind, als meine Katze)

    Was du geschrieben hast, dass man nie weiß, wie der andere Hund reagiert, das stimmt – da stimme ich dir voll zu. Ich rufe Kimbar auch immer zu mir, wenn andere Hunde auftauchen. Neulich bin ich deshalb angesprochen worden (im Wald): “Versteht die sich nicht mit anderen?” “Ähm doch” “Weil Sie sie zu sich gerufen haben” Ja, kann ich riechen, wie sich deren Hunde verhalten, wenn meiner auf die zustürmt (mit dem ganzen KÖrper vor Freude wackelnd?)

  5. MorAntschaam 29 Mai 2010 um 17:58

    Also ich finde sowas auch total doof.

    Mit ist es egal, wem ich begegne ich möchte das die ihren Hund anleinen und ich tue das ebenso.

    Unser Jüppy freut sich immer wenn er andere Hunde sieht, aber die können immer mal einen scheiß Tag haben.
    Man sollte immer vorsichtig sein, schließlich weiß man nicht wie der andere Hund reagiert. Aus Rücksicht sollte man, wie Maja es schon sagte, die Hunde zu sich rufen und ggf anleinen ( ich halte am Geschirr fest denn wenn wir vorbei gegangen sind ist das Interesse weg).

    Letztens wurde mir sogar von nem Bestizer erzählt, dass sein Hund (DSH)mal zu stürmisch war und dem anderen Hund die Hüfte gebrochen hat. Das so als Beispiel. es gibt einfach einige zu ignorante Menschen.

  6. Steffiam 29 Mai 2010 um 19:50

    @Maja:
    Genau das ist das Problem! Klar die Kleinen haben schon Angst, wenn ein großer Hund kommt. Darum machen die nen Lauten, aber wenn ein 4 Meter-Mensch (jetzt mal so in Verhältnis) auch auf mich zukommen würde, dann hätte ich auch Angst… ;)

    @MorAntscha:
    Wegen solch Verletzungen hab ich aber auch Angst um meine Hunde… Ich musste Mausi und Sissy schonmal vor einem “lieben” Bernersennenhund retten, weil dieser frei lief und die beiden Kleinen angegegriffen hat. Das war mir lieber, dass er mir in den Arm beißt als einen meiner kleinen Hunde zu treffen.

  7. Suzuam 29 Mai 2010 um 20:50

    ich kenne das. wir waren die letzten tage an der ostsee und da gabs nen Hundestrand. überall anders waren hunde am strand verboten und sollten außerhalb an der leine geführt werden. ein paar haben sich aber nicht daran gehalten. da hat man dann häufchen mitten am badestrand gefunden und eine hat ihren hund sogar direkt neben ein Hundeverbotsschild pissen lassen. gehts noch? und dann wundern die sich, wenn sie doof angeschaut werden.

    bei deinen hunden könnte ich mir vorstellen, dass sie schnell belächelt werden. manche halten Hunde in der Größe nun mal nicht für voll wertige Hunde. “Fußhupen”, “Meerschweinchen”, “Ratten”… all das hab ich schon gehört. Dabei können die auch so lieb sein. Ich persönlich stehe z. B. auf Zwergspitze. Klar, dass die keine riesen wie Schäferhunde oder so sind. Dafür haben keine Rassen auch ihre Vorüge und Reize.

  8. Kerstinam 29 Mai 2010 um 23:04

    Huhu ich nochmal xD
    Wir hatten auch nen Hund. Der ging mir bis zum Knie. Ich habe ihn immer zu mir gerufen (außer ich kannte die anderen Hunde und wusste, wie die sind), aber nie angeleint, oder festgehalten, denn ich wusste ja, dass mein Hund hört, und nichts tut. Wenn ich allerdings gesehen habe, dass der andere Hund böse wurde, habe ich meinen auch festgehalten. Klar. Denn meiner hätte sich gewehrt.

    Einmal nur ist es mir passiert, dass der andere Hund, obwohl meiner gar kein Interesse an ihm zeigte und bei Fuß ging, auf meinen zukam. Mit gefletschten Zähnen. Das fand ich allerdings nicht witzig. Das Herrchen war am rufen, aber seine Töle reagierte nicht. Und der war größer als meiner. Es ist auf meinen Hund los und hat gebissen. Da habe ich meinen losgelassen. Was sollte ich auch sonst tun? ;) Ich wollte ja nicht auch gebissen werden.

    Mal zum anderen Thema: Ich erlebe es auch häufiger, dass kleine Hunde bellen und rumstänkern. Große eher weniger ^^
    Ich hab auch schon sehr witzige Leute gehabt – um mal ein wenig vom Thema abzuschweifen. Meine Oma hatte einen Hund, in dem steckte ein irischer Wolfshund. Der ging mir demnach bis zur Hüfte und hatte eine caramel-artige Farbe. Und da hat eine Frau – mit wollem Ernst! – gefragt, ob das ein Löwe sei xD

  9. Majaam 30 Mai 2010 um 00:38

    Naja, aber Kimbar wird oft auch von der anderen Straßenseite aus angekläfft – da kann es ja wohl kaum Angst sein, oder?
    Ich glaube, dass sich die Angst von den Herrchen aber auch ganz sicher überträgt auf die Tiere und soo viele nehmen ihre Hunde dann auf den Arm, das ist dermaßen unnötig.
    Das sind dann halt auch die, die meinen, kleine Hunde müssen nicht hören oder brauchen keine Hundeschule gesehen zu haben. Ich bin da ja völlig anderer Meinung und finde, jeder Hund gehört in die Hundeschule.
    Ich würde das auch als Pflichtprogramm einführen,wenn ich könnte ;-)

  10. Steffiam 30 Mai 2010 um 09:47

    @Suzu:
    Klar sind kleine Hunde auch Hunde. Vorallem hab ich lieber kleine, energiegeladene Hunde als nen großen Hund, den ich in die Ecke abschieben kann und der dann ein paar Stunden schläft. *lol*

    @Kerstin:
    Ich denke sowieso, dass man bei kleinen und großen Hunden keinen Unterschied machen sollte. Hund ist Hund… ;)

    @Maja:
    Ich denke, die Hunde werden schon ihren Grund haben warum die bellen. Auch Hunde unterhalten sich und wenn Kimba mit Schimpfwörtern um sich schmeißt… *lol*
    Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen und sagen, dass der Hundeführerschein für alle Hunde gelten sollte. Egal wie groß oder klein der Hund ist!

  11. Kerstinam 30 Mai 2010 um 19:10

    Das ist ja Blödsinn. Man kann Hunde auch ohne Hundeschule wunderbar erziehen. Man muss nur wissen wie ;) Hundeführerschein ist wieder was anderes. Sollte jeder haben. Aber wenn das eingeführt werden würde, müsste halb Deutschland seinen Hund abgeben ;)

  12. Majaam 31 Mai 2010 um 11:11

    *g*
    Ja, das sind dann aber Schimpfwörter ohne Ton *lol* und oftmals ohne Blickkontakt, Kimbar wird oft erst auf kleine Hund aufmerksam, wenn sie sie hört, weil sie an der anderen Straßenseite einfach kein Interesse zeigt.
    Ich finde aber auch , dass man Kläffen und “unterhalten” sehr gut auseinanderhalten kann.
    Kimbar bellt beim Tollen im Park auch manchmal – und das hört sich schon anders an, als ein Kläffen, das einem sonst oft entgegen schallt.

    Der Hund meiner Eltern ist ein Kläffer – und das wird nicht daran liegen, dass die Hunde gemein zu dem Hund meiner Eltern ist – da ist einfach was schief gelaufen in der Erziehung, behaupte ich.
    Und wenn ich sehe, dass die kleinen Hunde unserer Nachbarschaft immer so abgehen, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die armen kleinen immer so unschuldig daran sind.

    Kerstin, nur wie willst du das Wissen haben, wenn du Hundeanfänger bist? Selbst ich merke immer noch, dass ich mich manchmal falsch verhalten (ich war nicht in der Hundeschule mit dem Hund, das hat das Herrchen erledigt, ich bin erst später dazu gestoßen). Und ja, man kann Hunde natürlich auch so erziehen, aber ich stelle immer wieder mit Erschrecken fest, dass die Mehrheit der Leute das eben nicht können. Die haben dann große Brocken, die kaum hören oder auch so kleine Hundchen, die ja nicht erzogen werden müssen, die sind ja klein ;)

    Ob klein oder groß, ich mag kläffende Hunde überhaupt nicht, ich find das ganz schrecklich.




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